diff --git a/texed/sasbase.cls b/texed/sasbase.cls index 4659b8e..e848465 100644 --- a/texed/sasbase.cls +++ b/texed/sasbase.cls @@ -260,3 +260,41 @@ } { } + +% ---------- +% WIRTSCHAFT +% ---------- + +\newcounter{total} + +\newcolumntype{R}[1]{>{\raggedleft\arraybackslash}p{#1}} + +\newenvironment{kostenrechnung}[0]{ + \setcounter{total}{0} + \begin{tabular}{p{2cm}p{4.5cm}p{8.5cm}R{2cm}} + \toprule + Posten & Berechnung & Kommentar & Kosten in €\\ + \midrule +} +{ + \bottomrule + Gesamt & & & \thetotal \\ + \bottomrule + \end{tabular} +} + +\newenvironment{lohnrechnung}[0]{ + \setcounter{total}{0} + \begin{tabular}{p{8cm}p{3.5cm}p{3.5cm}R{2cm}} + \toprule + Stelle & Anzahl & Lohn pro Tag & Gesamt in €\\ + \midrule +} +{ + \bottomrule + Gesamt & & & \thetotal \\ + \bottomrule + \end{tabular} +} + +\newcommand{\posten}[4]{\addtocounter{total}{#4} #1 & #2 & \textit{#3} & { \raggedleft #4 } \\} diff --git a/texed/wirtschaft.pdf b/texed/wirtschaft.pdf new file mode 100644 index 0000000..ebdc581 Binary files /dev/null and b/texed/wirtschaft.pdf differ diff --git a/texed/wirtschaft.tex b/texed/wirtschaft.tex new file mode 100644 index 0000000..84dce05 --- /dev/null +++ b/texed/wirtschaft.tex @@ -0,0 +1,186 @@ +\documentclass{sasbase} + +\usepackage[ngerman]{babel} +\usepackage{booktabs} + +\begin{document} + +\onecolumn +\title{Wirtschaft - Thesenpapier} +\place{Ludwigsburg} +\datum{11. Dezember 2017} +\edition{1} + +\mytitle + +\setlength{\parindent}{0mm} +\setlength{\parskip}{2mm} + +\section{System} + +Die Wirtschaft Goethopias sieht Betriebe vor, die von Schüler oder Lehrern geführt bzw. gegründet +werden können. +Alle Schüler und Lehrer müssen dabei eine Schicht arbeiten, während der anderen jedoch trotzdem +anwesend sein, um in dieser Zeit Ausgaben zu tätigen und damit wiederum das Wirtschaftssystem +ankurbeln. + +Aktuell sehen die Planungen \textbf{4 Tage} vor, mit jeweils zwei Schichten à \textbf{3 Stunden}. + +Ausnahmefall sind verschiedene Beamtenstellen, die vom Staat bezahlt werden (Abgeordnete, +Funktionsträger, etc) und nicht in zwei Schichten aufgeteilt werden, da diese meist gewählt sind +und diese Rolle dann auch für den gesamten Zeitraum aus- und erfüllen sollen / dürfen. + +Zu Beginn sollen von jedem Bürger (Schüler und Lehrer) 10€ eingesammelt werden, davon +werden 4€ behalten, um die Kredite für die Betriebe zu decken, der Rest wird an die Schüler +ausgezahlt in G-Mark.\\ +Am Ende des Projekts werden jedem Bürger die 10€ wieder zurück gezahlt, vorausgesetzt die Kosten +werden gedeckt, was bei einigermaßen sinnvollem Wirtschaften der Betriebe aber machbar ist. + +Es wird am Ende außer den 10€ kein Geld an die Bürger ausgezahlt, d.h. das Bunkern von Geld ist +nicht lukrativ (sonst kollabiert das Wirtschaftssystem).\\ +Der genaue Verwendungszweck der potentiellen Gewinne wird vom Parlament im Vorfeld des Projekts +festgelegt. + +\section{Betriebe} + +Jeder Betrieb muss zur Gründung einen Wirtschaftsplan vorlegen, aus dem hervorgeht, wie genau +die Planung aussieht. Je nach Perspektive werden die Betriebe dann zugelassen oder abgelehnt. + +Nach eingehender Prüfung können die Betriebe dann einen \textbf{Kredit} beanspruchen, der in G-Mark +aufgeschrieben, aber in Euro ausgezahlt wird. So können dann notwendige Materialien (z.B.: +Nahrungsmittel, Rohstoffe) eingekauft werden. Am Ende des Projekts sollte so viel Geld in +G-Mark erwirtschaftet worden sein, dass der Kredit zurückbezahlt werden kann. + +Falls ein Betrieb während des Projekts noch Dinge einkaufen muss, kann er wieder nach Genehmigung +durch das Wirtschaftsministerium einkaufen und sich dann gegen Vorlage des Belegs den +Preis in Euro durch Bezahlung in G-Mark erstatten lassen. + +\textit{Beispiel: Der Bäcker braucht für seine Butterbrötchen noch neue Butter, also lässt er sich +den Kauf von 5 Packungen Butter genehmigen, geht dann einkaufen für 5€, bekommt diese gegen Vorlage +des Belegs vom Wirtschaftsministerium zurück und muss dann den Betrag in G-Mark begleichen.} + +\section{Steuer} + +Zur Finanzierung der Beamtenlöhne und anderer Projektkosten (Druckkosten, Geschenke etc.) ist eine +\textbf{Umsatzsteuer von 25\%} vorgesehen. + +Diese wird von den Betrieben bei Verkauf an den Endkunden abgeführt, das heißt beim Handel von +Händler zu Händler wird keine Steuer abgeführt. +Dieser Umstand vereinfacht jegliche Berechnungen im Hinblick auf Vorsteuerabzüge, verändert das +System in der Sache jedoch nicht, da weiterhin die Steuerlast beim Endkunden liegt. + +\textit{Beispiel: Ein Bäcker verkauft Butterbrötchen für 1€. Beim Verkauf verlangt er 1,25€ von +denen er 25\%, also 0,25€ an den Staat als Steuer abführt.} + +\section{Währung} + +Goethopia hat eine eigene Währung, sie trägt den Namen \textbf{"`G-Mark"'}. Der Wechselkurs +beträgt \textbf{1:10}, d.h. ein Euro sind 10 G-Mark. + +Das hat folgenden Hintergrund: Da wir kein Kleingeld drucken wollen, sondern die kleinste Einheit +1 G-Mark ist, wir aber gleichzeitig eine genauere Differenzierung der Preise benötigen (z.B. um +die 25\% Umsatzsteuer zu realisieren), brauchen wir als kleinste Einheit 10 Cent und damit 1 G-Mark. +Daraus resultiert ein Wechselkurs von 1:10. + +Bei einem geplanten Umsatz von ca. 14.000€ (siehe Haushalt) muss entsprechend viel Währung gedruckt +werden. Wir sind jetzt einfach mal von 20.000€ also 200.000 G-Mark ausgegangen. +Die Stückelung sieht dabei folgendermaßen aus: + +\vspace{5mm} +\begin{tabular}{R{2cm}R{4cm}} + \toprule + Anzahl & Wert in G-Mark \\ + \midrule + 2.000 & 1 \\ + 2.000 & 2 \\ + 3.000 & 5 \\ + 3.000 & 10 \\ + 2.000 & 20 \\ + 1.000 & 50 \\ + 200 & 100 \\ + 200 & 200 \\ + \bottomrule +\end{tabular} + +Der Schwerpunkt liegt also auf den kleinen Scheinen, besonders aber auf der Mindestlohn Kombination +10 G-Mark + 5 G-Mark. + +Insgesamt müssen also \textbf{13.400 Scheine} gedruckt werden. Die \textbf{Fälschungssicherheit} +ist noch nicht +gelöst. + +\section{Entlohnung} + +Jeder Bürger muss mindestens den \textbf{Mindestlohn von 1,50€} die Stunde erhalten, bei +\textbf{3 Stunden} Arbeitszeit ergibt das ein Mindesteinkommen von \textbf{4,50€} pro Tag. + +Begründung: Jeder Arbeiter sollte sich von einer Stunde Arbeit wenigstens drei Brötchen kaufen +können, also 3 $\cdot$ 0,50€ = 1,50€, da dann wenigstens etwas erzielt wird mit der Arbeit. + +\newpage + +\section{Haushalt} + +\subsection{Beamtengehälter} + +Den größten Anteil in unserem Haushalt machen die Beamtengehälter, dabei werden (fast) alle +Beamten für den ganzen Tag bezahlt. + +Für bedeutende Funktionäre ist ein höherer Lohn vorgesehen (insbesondere Verfassungsrichter, Kanzlerin und Präsidentin). Alle Beamten erhalten mehr als den Mindestlohn. + +Polizei und Zoll arbeiten im Schichtbetrieb, das heißt hier benötigen wir insgesamt mehr Leute, +die jeweils eine Schicht à 3h arbeiten. Auch die erhalten einen höheren Stundenlohn von 2€ die +Stunde. Für jeden Stock sind pro Schicht 4 Polizisten pro Stockwerk (4 $\cdot$ 3 Stockwerke = 12) und +2 Zollbeamte pro Eingang (2 $\cdot$ 4 Eingänge = 8), also 20 pro Schicht bzw. 40 insgesamt +vorgesehen. + +\vspace{5mm} + +\begin{lohnrechnung} + \posten{Verfassungsrichter}{3}{9}{108} + \posten{Richter + Schöffen}{5}{7}{140} + \posten{Minister}{5}{8}{160} + \posten{Kanzlerin}{1}{9}{36} + \posten{Präsidentin}{1}{9}{36} + \posten{Abgeordnete}{30}{7}{840} + \posten{Beamte (Angestellte in Ministerien)}{15}{6}{360} + \posten{Polizeichef}{1}{7}{28} + \posten{Polizei + Zoll}{40}{6}{960} + \posten{Wirtschaftskontrolldienst}{8}{6}{192} +\end{lohnrechnung} + +\newcounter{beamten} +\addtocounter{beamten}{\thetotal} + +\subsection{Ausgaben} + +\begin{kostenrechnung} + \posten{Druckkosten}{Schätzung}{keine Ahnung}{4000} + \posten{Webseite}{5€ im Monat, 10 Monate lang}{mit genug Zeitpuffer}{50} + \posten{Geschenke}{Schätzung}{für Staatsbesuche}{50} + \posten{Kredite}{50 Betriebe à 50€}{Vorschuss, wird im besten Fall zurückgezahlt}{2500} + \posten{Schüler}{10€ $\cdot$ 700 Bürger}{Rückzahlung der zu Beginn bezahlten 10€}{7000} + \posten{Beamten}{siehe oben}{}{\thebeamten} +\end{kostenrechnung} + +\newpage + +\subsection{Einnahmen} + +\noindent Im Folgenden wird von einem Umsatz von 12000€ ausgegangen: Insgesamt werden \thebeamten € Lohn +an Beamten und weitere ca. 700 Schüler $\cdot$ 1,50€ Mindestlohn $\cdot$ 3 Stunden +$\cdot$ 4 Tage Lohn von den Betrieben ausgezahlt. +Damit entsteht, angenommen alles erarbeitete Geld wird wieder ausgegeben, ein Gesamtumsatz von +\textbf{13660€}. Hinzu kommen Einnahmen durch Eltern und Besucher. + +\noindent Mit Puffer abgeschätzt landen wir also bei mindestens 12000€ Umsatz. + +\vspace{5mm} +\begin{kostenrechnung} + \posten{Sponsoren}{Schätzung}{Hoffnung}{1000} + \posten{Steuern}{25\% $\cdot$ 12000}{siehe oben}{3000} + \posten{Schüler}{10€ $\cdot$ 700 Bürger}{4€ werden einbehalten, der Rest in G-Mark ausgezahlt}{7000} + \posten{Kredite}{50 Betriebe à 50€}{im besten Falle zurückbezahlter Kredit}{2500} +\end{kostenrechnung} + +\end{document}