\documentclass{sasbase} \usepackage[ngerman]{babel} \usepackage{booktabs} \begin{document} \onecolumn \title{Schule als Staat - Resumee} \place{Flavigny-sur-Moselle} \datum{19. September 2018} \edition{1} \mytitle \setlength{\parindent}{0mm} \setlength{\parskip}{2mm} \section{Vorwort} Vorneweg soll gesagt werden, dass Schule als Staat ein schönes Projekt war, das nicht nur finanziell alle Erwartungen übertroffen hat, sondern auch darüberhinaus bei der Schulgemeinschaft im Großen und Ganzen gut angekommen ist. Dennoch sind im Laufe des Projekts, im Vorfeld während der Organisation und auch während der eigentlichen Projekttage einige Dinge aufgefallen, die bei einer etwaigen Wiederholung eines solchen Projekts zu vermeiden wären. Dieses kleine Resumee soll deshalb vor allem der konstruktiven Reflexion dienen und kommenden Organisationsgenerationen die Realisierung von Schule als Staat leichter machen. \section{Organisationsform} \subsection{Dynamik von Großprojekten} Dass Großprojekte in der Regel ähnliche Dynamiken aufweisen ist ja hinlänglich bekannt, am Ende hängt es an einer Handvoll Leuten, die das Projekt alleine reißen. Wir sind in die Organisation des Projekts mit einem überfüllten Klassenzimmer voller Schüler aller Klassenstufen von 7 bis 12 gestartet. Zu den wöchentlichen Montagssitzungen in der Mittagspause, die ganze 40 Minuten gingen, kamen auch die ersten Wochen noch fast alle. Dabei stellte sich dann aber immer mehr raus, dass das Arbeiten mit 30 Leuten in einem Raum über 40 Minuten unglaublich unproduktiv ist und zu nichts führt. Deshalb wurden dann verschiedenste Komittees gegründet: Wirtschaft, Innen, Außen, Arbeit, Kultur, etc. Diese sollten sich daraufhin regelmäßig eigenständig treffen und dann in den Montagssitzungen ihre Arbeitsergebnisse vorstellen und am Besten im großen Gremium darüber abstimmen lassen. Wie das auch nicht anders zu erwarten war, schrumpfte die Zahl der Organisateure, die sich in irgend einer Form in diesen Arbeitsgruppen beteiligten deutlich zusammen, sodass sich zu solchen Arbeitssitzungen je nach Komittee so zwischen 3 und 8 Leuten einfanden. Da wurde dann mehr oder minder produktiv gearbeitet und so kam es dazu, dass bis 3 Wochen vor Start das Projekt unerreichbar weit weg schien. Dass sich dann die letzten drei Wochen Tag für Tag eine Handvoll Leute im Aufenthaltsraum des Schulgebäudes sich ihre Zeit um die Ohren geschlagen haben, war dann wie erwartet unser Schicksal. \subsection{Was besser machen?} Die Montagssitzungen waren schlicht und ergreifend nicht notwendig, sie waren nicht produktiv sondern meist mehr verwirrend, nicht nur weil sie sich meistens als quer-durch-den-raum-gespräch von einer Handvoll Leuten entwickelten. Anstattdessen hätte vielleicht ein kleineres Gremium von ein paar Hauptverantwortlichen gereicht, dass jeweils einen Verantwortlichen jeder Arbeitsgruppe beinhaltet. So ist Kommunikation zwischen den Arbeitsgruppen möglich, das schnelle Fällen von größeren Entscheidungen und eine klare Defintion der Verantwortlichkeit. Hier ist sicherlich die größte Schwierigkeit die geeigneten Hauptverantwortlichen für ein solches Gremium zu finden, das sollte sich aber eigentlich im Laufe der Zeit finden. \section{Organisation vs. Politik} \subsection{Träume von kompetenten Politikern und effizienter Politik} Im Kern war das Organisationsteam von Schule als Staat zum Zeitpunkt des Entstehens der Verfassung als Übergangserscheinung gedacht, die so bald wie möglich von den entsprechenden staatlichen Organen ersetzt wird. So wären wir schön raus gewesen, wir geben dem ganzen einen Rahmen, Verfassung, und organisieren den Start, die Parlamentswahlen, und danach sind wir fertig und lassen den Staat Staat werden. Nun, wie das nun mal so ist, sind nicht unbedingt die jenigen die kompetentesten Poltiker, die in Parlamente gewählt werden. So kam es dann wie es kommen musste: Das Parlament entwickelte bis zum Projektbeginn effektiv ein Gesetz, das kleinere Verordnungen zur Nachhaltigkeit beinhaltete, von dem nie irgendjemand was erfahren hat, geschweige denn, sich irgendjemand dran gehalten hat. So ging also unser schöner Plan nicht auf, schließlich plante das Organisationsteam doch alles. Das Parlament entwickelte sich also mehr und mehr in ein wahres Scheinparlament, das an der Gestaltung des Staates leider nichts beigetragen hat. Dennoch wollte unser rechtsstaatliches Grundprinzip, dass nicht das Organisationsteam über Gesetze entscheidet, sondern das Parlament. So mussten dann also regelmäßig Parlamentssitzungen abgehalten werden, zu denen glücklicherweise immer gerade so genug Parlamentarier aufgekreuzt sind, um beschlussfähig zu sein, um die vom Organisationsteam entworfenen Gesetze bzw. Beschlüsse abzunicken. \subsection{Realistisch bleiben} Man muss sich nichts vormachen, das Problem, dass gewählte Parlamente, besonders bei Schulprojekten, unproduktiv sind, war sicher hier kein Einzelfall. Deswegen ist ein anderes Konzept angebrachter. Das Organisationsteam organisiert das Projekt bis zum Projektbeginn, arbeitet Gesetze aus, fällt Entscheidungen, etc. Ein Monat vor Projektbeginn finden Parlamentswahlen statt, das Parlament trifft sich einmal im Vorhinein zu einer konstituierenden Sitzung und ist dann während des Projekts möglichst aktiv. \section{Politik bei Schule als Staat} \subsection{Politikverdrossenheit in Action} % niemand hat was mitbekommen Schule als Staat heißt nicht ohne Grund „Schule als Staat“ und nicht „Schule als Marktwirtschaft“. Dass das gar nicht so leicht ist, hat sich bei uns schnell herausgestellt. Von der Wirtschaft hat jeder einzelne etwas mitbekommen, ganz einfach weil jeder Schüler und jeder Lehrer in einem Betrieb arbeiten musste und da geht es nun mal darum Geld zu verdienen. Wer mehr verdient, kann sich mehr leisten, wer einen Betrieb selbst gründet ist freier als ein Angestellter. Das ist leicht zu erleben. Spannungen zwischen konkurrierenden Betrieben, Vorteile durch Verstaatlichung und Gefälle zwischen Arm und Reich, all das entwickelt sich fast wie selbstverständlich. Allerdings hat Schule als \textsc{Staat} eben einen höheren Anspruch, der Staat will auch Staat sein und dazu gehört einfach Politik. Es ist leicht zu sagen, dass die geringe politische Beteiligung der Schüler und Lehrer nach den Parlamentswahlen im Frühjahr, erschreckend echt die Realität abbildet und deshalb auch nicht anders zu erwarten ist. Es ist auch zu leicht zu sagen, dass die Politikverdrossenheit in Goethopia nur auf das völlige Desinteresse des Kanzlers und großen Teilen des Parlaments am politischen Geschehen der Projekttage zurückzuführen ist. Vielmehr gab es strukturelle Probleme, die selbst dem motivierten Bürger die politische Partizipation zu großen Teilen verwehrte. \subsection{Was besser machen?} Um alle Betriebe, Ministerien, etc. im Schulgebäude unterzubringen mussten Raumentscheidungen getroffen werden, die nicht immer zum Gunsten aller ausfallen können. Trotzdem erscheint die Platzierung des Parlaments im dritten Stockwerk in G302 und das Freihalten des großen Musiksaals in G101 für die handvoll Veranstaltungen, die während der vier Tage dort stattgefunden haben, im Nachhinein etwas fragwürdig. Ein einfacher Raumtausch hätte dem Parlament und den dort stattfindenden Sitzungen automatisch eine größere Öffentlichkeit beschert. Außerdem ist es kein Wunder wenn Parlamentssitzungen nicht deutlich sichtbar und hörbar angekündigt werden, dass diese dann auch keine Öffentlichkeit bekommen. Bei Ankündigung des Zeitpunkts und des Themas wie beispielsweise „Heute 10 Uhr Diskussion zur Veränderung des Steuersystems in G101“, wäre jedem Schüler und Lehrer die Möglichkeit gegeben gewesen, sich am politischen Leben zu beteiligen. Zudem führte die personelle Verschränkung des Parlamentspräsidenten mit dem lehrerseitigen Organisationsverantwortlichen zu einer geringen Verfügbarkeit einer Parlamentsleitung und verhinderte damit überhaupt das regelmäßige Stattfinden von Parlamentssitzungen. \section{Das Wirtschaftssystem} Wirtschaft ist kompliziert, auch in einem Schulprojekt. Für den nächtsten Abschnitt lohnt sich deshalb die Lektüre des Wirtschaftsthesenpapiers. \subsection{Übertriebene Panik} Worauf im Vorhinein wahrscheinlich am meisten Kopfzerbrechen gesteckt wurde, war die Finanzierung des Projekts. Denn schließlich stand ständig die Furcht im Raum, dass das Projekt die SMV für immer finanziell in die ewigen Jagdgründe verbannen könnte. Die Lösung dafür war letztlich das Einsammeln von 10€ pro Projektteilnehmer, die bei guter finanzieller Entwicklung einfach zum Schluss wieder zurückgezahlt werden konnten. Damit, dass das am Ende auch der Fall war, hatte ich lange Zeit nicht gerechnet, so unsicher schien der finanzielle Erfolg des Projekts. Erst als sämtliche Betriebskredite durch Sponsoren gedeckt waren, stellte sich bei mir eine gewisse Beruhigung ein. Mein eigenes Panikschieben führte dabei zu oft zur Verunsicherung vieler, die einen wichtigen Umstand viel früher als ausschlaggebend erkannt hatten: Wir spielen mit Spielgeld. Und solange es keinen Rücktausch des erwirtschafteten Spielgelds in Echtgeld gibt, kann ich nur sagen: „Das wird schon“. \subsection{Beschwerden, Beschwerden, Beschwerden über Beschwerden} Es lässt sich am Projektgewinn ablesen, finanziell und damit auch wirtschaftlich war das Projekt ein Gewinn. Dennoch wurden wir alle im Vorhinein und während der Projekttage mit Beschwerden nur so bombardiert. Da hörte ich so Sachen wie „Eine Umsatzsteuer gibt es in Deutschland gar nicht“, „In Deutschland ist das aber ganz anders“, „Bei Goethopia kann man gar keinen Gewinn machen“ und „Euer Wirtschaftssystem funktioniert hinten und vorne nicht“. Und Tag für Tag haben wir wieder und wieder die selben Fragen beantwortet, haben uns von Eltern anschreien lassen und die Überheblichkeit von vermeintlichen Wirtschaftsexperten zu spüren bekommen. Dass das kein Spaß macht ist leicht ersichtlich und dass ein wenig Nachdenken auch den „Wirtschaftsexperten“ nicht so schlecht stehen würde, ist denke ich klar. Eine Sache ist mir hier ganz wichtig: Schule als Staat hatte nicht den Anspruch Deutschland zu simulieren, das wollten wir nicht und das konnten wir auch nicht. Nur weil etwas anders ist als in Deutschland heißt es eben nicht, dass es falsch ist. In jeden Aspekt des Wirtschaftssystems sind lange Gedankengänge gegangen, wir haben jeden einzelnen Punkt mehrmals durchdiskutiert, ausgestritten und durchgerechnet. Selbstverständlich haben wir nicht die perfekte Lösung auf alle Fragen gefunden, aber wir haben eine solide und ganz wichtig eine Lösung gefunden, die funktioniert hat. Betriebe wie der „Hotdog Stand“ oder die „Crèpe Factory“ haben Gewinne ohne Ende erwirtschaftet, andere Betriebe haben keinen einzigen Tag grüne Zahlen geschrieben. So leid es mir tut, aber auch in einer simulierten Wirtschaft kann es nicht nur Gewinner geben. Wer rote Zahlen schreibt, seine Mitarbeiter nicht bezahlen kann, vom Staat bei der Bezahlung der Löhne unterstützt wird und dann noch erwartet Gewinne zu erwirtschaften, hat wohl die Selbstständigkeit ein wenig falsch verstanden. \subsection{Was besser machen?} Ein großes Problem des Projekts war wohl eindeutig das Beschäftigen aller Schüler in einem Betrieb, eine Schule mit etwa 700 Schülern ganz in Betrieben zu verteilen ist nicht leicht, vorallem weil nicht jedem Betrieb beliebig viele Mitarbeiter zuteilbar sind. Zettelwirtschaft, Missverständnisse und Zeitnot haben dazu geführt, dass sich viele Betriebe mit weniger Mitarbeitern, andere mit doppelt so vielen wie gewünscht, wiedergefunden haben. Die Frage, warum die Betriebsleiter eigentlich im Vorhinein Formulare ausfüllen sollten, um mitzuteilen, wie viele Mitarbeiter im eigenen Betrieb arbeiten sollen, wenn am Ende eh scheinbar willkürlich entschieden wurde, ist daher völlig berechtigt. Ähnliches gilt für die Listen, in denen sich die Schüler in die gegründeten Betriebe eintragen konnten, bei denen zu oft, zwar unabsichtlich aber dennoch willkürlich, Schüler an erster Stelle im Spüldienst landeten und der Listenletzte im Betrieb bleiben konnte. Für viele der scheinbar unverständlichen Zuteilungen gab es Gründe, oft zurückzuführen auf Aufsichtsprobleme oder Raumnöte. Für zu viele andere aber einfach keine. Da hätten wir uns mehr Zeit nehmen müssen, ordentlicher arbeiten müssen. Besonders wenn zu Beginn viele Leute an dem Prozess beteiligt sind, die natürlich nicht immer alle zusammen kommen können, entstehen verschiedene Listenversionen, zigtausende Zettel, verschiedenste Ordner und jede Menge Sucherei. Kurz: Chaos. Dass wir seit Beginn der Organsation eine Webseite mit verschiedenen Datenbanken für Betriebe besaßen, die nur darauf warteten gefüllt zu werden, scheint dabei verrückt. Es ist nicht sehr erstaunlich, dass wir, als eine Woche vor Projektbeginn dann doch die Webseite genutzt wurde und über ein paar Klicks die Zuteilung aller Schüler festgestellt werden konnte, endlich einen Überblick hatten. Deswegen der Appell: Unsere Welt wird nicht ohne Grund immer mehr digitalisiert, wer die Mittel nicht nutzt, darf sich im Nachhinein über Chaos nicht wundern. \section{Das Aufsichtsproblem: Ein Drama in 42 Akten} Eines Montags stießen wir eher zufällig auf ein kleines Problem: Schüler bis mindestens Klasse 7 müssen beaufsichtigt werden, auch während Schule als Staat. „Ja das ist ja kein Problem, einfach ein Lehrer pro Raum, fertig, darum kümmern wir uns wenn der Raumplan steht, das geht ja dann schnell“. Pustekuchen. Wenige Wochen vor dem Projekt die unangenehme Entdeckung: Deputatsstunden. Und leider viel zu wenige davon. So fingen wir an Lehrer auf Räume aufzuteilen, komplizierte Berechnungen anzustellen, so dass jeder Schüler bis Klasse 7 auch wirklich zumindest während seiner Arbeitszeit in dem Betrieb in dem er sich aufhält, beaufsichtigt ist. Da Lehrkräfte zudem noch von vorneherein bestimmte Tage völlig ausschlossen, weniger Deputatsstunden angaben, als wofür sie bezahlt wurden, sich untereinander nicht absprachen und dann teilweise während des Projekts einfach nicht zu ihren Aufsichtszeiten aufgetaucht sind, endete das Aufsichtsproblem in einer Tragödie, die noch nach dem Projekt nach ihrem Sinn schreit. Um eine theoretische Beaufsichtigung aller Unterstufenschüler zu gewährleisten, begannen wir also wieder Schüler umzuverteilen, Betriebe räumlich geschickt zusammen zu legen und mit den wenigen hilfsbereiten Lehrkräften zu reden, die netterweise bereit waren Überstunden zu machen. Nach Raumplan Nummer 17 und Aufsichtsplan Nummer 25 zeigte uns unser Datenbanksystem grünes Licht. Alle Schüler sind beaufsichtigt. Und dann begann das Projekt und wir verbrachten, wie nicht anders zu erwarten, viel Zeit damit im Gebäude auf und ab zu rennen und mit den hilfsbereiten Lehrkräften zu sprechen und sie zu bitten noch hier und dort bei der Aufsicht auszuhelfen. Was zurückbleibt sind zwei Erkenntnisse. Zum einen, dass die Koordination von Lehrkräften viel Zeit braucht und zum zweiten, dass Lehrer, die es an einer Schule nunmal gewohnt sind, das Sagen zu haben, nicht gerne gesagt bekommen, wann sie wo zu sein haben. Viele können sich damit arrangieren, wenige sind sogar sehr entgegenkommend und hilfsbereit.%, zu viele wählen aber die Rückkehr in die Trotzphase. \section{Der Informationskrieg} Besonders wenn man sehr in der Organisation involviert ist, bei vielen Schritten selbst dabei ist, lässt es sich leicht das Gefühl verlieren, wie klar der Rest des Organisationsteams, der Schüler, die Lehrer, die Schulleitung und die Eltern über das Projekt informiert sind. Uns ist das an vielen verschiedenen Stellen des Projekts passiert, es wurde nicht ausreichend kommuniziert, Entscheidungen gefällt ohne allen Beteiligten Bescheid zu geben, Dinge erwartet, von denen die Betroffenen gar nichts wussten. Das lag zwar oft daran, dass wir zeitlich im Verzug waren, manche Informationen nicht so richtig feststanden, oft aber auch daran, dass für uns längst selbstverständliche Informationen nicht mitgeteilt wurden. Das heißt nicht, dass alle alles wissen müssen. Viel mehr muss jede Gruppe rechtzeitig die konkreten Infos haben, die sie braucht. Das schafft Klarheit, aber auch Vertrauen in das Organisationsteam. Besonders wichtig ist dabei, dass Informationen gebündelt transportiert werden, wenn wenige Tage vor dem Projekt nochmal eine Last-Minute-Rundmail an die Eltern verschickt wird, obwohl eine Woche vorher ein Elternbrief verteilt wurde, ist was schiefgelaufen. Information bedeutet immer auch Festlegung. Was einmal verkündet ist, ist nur noch schwierig zu ändern. Verkündungen helfen deshalb auch Entscheidungen zu fällen, bei denen sich das Organisationsteam schwer tut, sind deswegen aber auch bewusst und überlegt zu tätigen. Ob alle informiert sind, hängt wohl am meisten davon ab, wie die Informationen zum Empfänger gelangen, dabei hängt der beste Kommunikationsweg sehr stark von der zu informierenden Gruppe ab. Mit Lehrern und Eltern lässt es sich vielleicht am einfachsten per Email kommunizieren, bei Schülern oft über den Vertretungsplan oder Stelltafeln, die Wahl des richtigen Mittels ist mindestens so wichtig wie die transportierten Informationen. \section{Schlussworte} Schule als Staat war ein schönes und lehrreiches Projekt, bei dem vieles geklappt hat, vieles nicht geklappt hat. Ich hoffe, dass die genannten Punkte euch, zukünftigen Organisationsteamgenerationen, ein wenig weiterhelfen. Es lohnt sich ganz sicher anzuschauen, was wir gemacht haben, Formulare, Thesenpapiere, etc. Trotzdem ist ganz wichtig, macht euer eigenes Projekt daraus, scheut euch nicht, neue Dinge auszuprobieren und euer perfektes Projekt zu kreieren. \end{document}