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- \documentclass{sasbase}
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- \usepackage[ngerman]{babel}
- \usepackage{booktabs}
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- \begin{document}
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- \onecolumn
- \title{Wirtschaft - Thesenpapier}
- \place{Ludwigsburg}
- \datum{11. Dezember 2017}
- \edition{1}
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- \mytitle
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- \setlength{\parindent}{0mm}
- \setlength{\parskip}{2mm}
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- \section{System}
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- Die Wirtschaft Goethopias sieht Betriebe vor, die von Schüler oder Lehrern geführt bzw. gegründet
- werden können.
- Alle Schüler und Lehrer müssen dabei eine Schicht arbeiten, während der anderen jedoch trotzdem
- anwesend sein, um in dieser Zeit Ausgaben zu tätigen und damit wiederum das Wirtschaftssystem
- ankurbeln.
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- Aktuell sehen die Planungen \textbf{4 Tage} vor, mit jeweils zwei Schichten à \textbf{3 Stunden}.
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- Ausnahmefall sind verschiedene Beamtenstellen, die vom Staat bezahlt werden (Abgeordnete,
- Funktionsträger, etc) und nicht in zwei Schichten aufgeteilt werden, da diese meist gewählt sind
- und diese Rolle dann auch für den gesamten Zeitraum aus- und erfüllen sollen / dürfen.
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- Zu Beginn sollen von jedem Bürger (Schüler und Lehrer) 10€ eingesammelt werden, davon
- werden 4€ behalten, um die Kredite für die Betriebe zu decken, der Rest wird an die Schüler
- ausgezahlt in G-Mark.\\
- Am Ende des Projekts werden jedem Bürger die 10€ wieder zurück gezahlt, vorausgesetzt die Kosten
- werden gedeckt, was bei einigermaßen sinnvollem Wirtschaften der Betriebe aber machbar ist.
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- Es wird am Ende außer den 10€ kein Geld an die Bürger ausgezahlt, d.h. das Bunkern von Geld ist
- nicht lukrativ (sonst kollabiert das Wirtschaftssystem).\\
- Der genaue Verwendungszweck der potentiellen Gewinne wird vom Parlament im Vorfeld des Projekts
- festgelegt.
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- \section{Betriebe}
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- Jeder Betrieb muss zur Gründung einen Wirtschaftsplan vorlegen, aus dem hervorgeht, wie genau
- die Planung aussieht. Je nach Perspektive werden die Betriebe dann zugelassen oder abgelehnt.
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- Nach eingehender Prüfung können die Betriebe dann einen \textbf{Kredit} beanspruchen, der in G-Mark
- aufgeschrieben, aber in Euro ausgezahlt wird. So können dann notwendige Materialien (z.B.:
- Nahrungsmittel, Rohstoffe) eingekauft werden. Am Ende des Projekts sollte so viel Geld in
- G-Mark erwirtschaftet worden sein, dass der Kredit zurückbezahlt werden kann.
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- Falls ein Betrieb während des Projekts noch Dinge einkaufen muss, kann er wieder nach Genehmigung
- durch das Wirtschaftsministerium einkaufen und sich dann gegen Vorlage des Belegs den
- Preis in Euro durch Bezahlung in G-Mark erstatten lassen.
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- \textit{Beispiel: Der Bäcker braucht für seine Butterbrötchen noch neue Butter, also lässt er sich
- den Kauf von 5 Packungen Butter genehmigen, geht dann einkaufen für 5€, bekommt diese gegen Vorlage
- des Belegs vom Wirtschaftsministerium zurück und muss dann den Betrag in G-Mark begleichen.}
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- \section{Steuer}
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- Zur Finanzierung der Beamtenlöhne und anderer Projektkosten (Druckkosten, Geschenke etc.) ist eine
- \textbf{Umsatzsteuer von 25\%} vorgesehen.
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- Diese wird von den Betrieben bei Verkauf an den Endkunden abgeführt, das heißt beim Handel von
- Händler zu Händler wird keine Steuer abgeführt.
- Dieser Umstand vereinfacht jegliche Berechnungen im Hinblick auf Vorsteuerabzüge, verändert das
- System in der Sache jedoch nicht, da weiterhin die Steuerlast beim Endkunden liegt.
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- \textit{Beispiel: Ein Bäcker verkauft Butterbrötchen für 1€. Beim Verkauf verlangt er 1,25€ von
- denen er 25\%, also 0,25€ an den Staat als Steuer abführt.}
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- \section{Währung}
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- Goethopia hat eine eigene Währung, sie trägt den Namen \textbf{"`G-Mark"'}. Der Wechselkurs
- beträgt \textbf{1:10}, d.h. ein Euro sind 10 G-Mark.
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- Das hat folgenden Hintergrund: Da wir kein Kleingeld drucken wollen, sondern die kleinste Einheit
- 1 G-Mark ist, wir aber gleichzeitig eine genauere Differenzierung der Preise benötigen (z.B. um
- die 25\% Umsatzsteuer zu realisieren), brauchen wir als kleinste Einheit 10 Cent und damit 1 G-Mark.
- Daraus resultiert ein Wechselkurs von 1:10.
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- Bei einem geplanten Umsatz von ca. 14.000€ (siehe Haushalt) muss entsprechend viel Währung gedruckt
- werden. Wir sind jetzt einfach mal von 20.000€ also 200.000 G-Mark ausgegangen.
- Die Stückelung sieht dabei folgendermaßen aus:
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- \vspace{5mm}
- \begin{tabular}{R{2cm}R{4cm}}
- \toprule
- Anzahl & Wert in G-Mark \\
- \midrule
- 2.000 & 1 \\
- 2.000 & 2 \\
- 3.000 & 5 \\
- 3.000 & 10 \\
- 2.000 & 20 \\
- 1.000 & 50 \\
- 200 & 100 \\
- 200 & 200 \\
- \bottomrule
- \end{tabular}
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- Der Schwerpunkt liegt also auf den kleinen Scheinen, besonders aber auf der Mindestlohn Kombination
- 10 G-Mark + 5 G-Mark.
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- Insgesamt müssen also \textbf{13.400 Scheine} gedruckt werden. Die \textbf{Fälschungssicherheit}
- ist noch nicht
- gelöst.
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- \section{Entlohnung}
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- Jeder Bürger muss mindestens den \textbf{Mindestlohn von 1,50€} die Stunde erhalten, bei
- \textbf{3 Stunden} Arbeitszeit ergibt das ein Mindesteinkommen von \textbf{4,50€} pro Tag.
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- Begründung: Jeder Arbeiter sollte sich von einer Stunde Arbeit wenigstens drei Brötchen kaufen
- können, also 3 $\cdot$ 0,50€ = 1,50€, da dann wenigstens etwas erzielt wird mit der Arbeit.
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- \section{Zoll und Visa}
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- Für externe Besucher des Staates Goethopia, muss ein Visum gekauft werden. Dieses kostest für
- Erwachsene 10€, wobei allerdings 8€ gegen G-Mark getauscht und 2€ als Gebühr einbehalten werden.
- Kinder unter 14 Jahren zahlen 6€ (5€ gegen G-Mark, 1€ Gebühr) und Familien müssen nur die ersten
- zwei Kinder bezahlen.
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- Vor jedem Eingang können sowohl Euros in G-Mark als auch Visa gekauft werden, außerdem werden die
- Ausweise bzw. die Anwesenheiten kontrolliert.
- Dazu sind zwei Zollbeamte und zwei Kontrolleure am Haupteingang und ein Kontrolleur und ein
- Zollbeamter am Eingang zur Innenstadtsporthalle vorgesehen (ingesamt 6 Zollbeamte).
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- \newpage
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- \section{Haushalt}
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- \subsection{Beamtengehälter}
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- Den größten Anteil in unserem Haushalt machen die Beamtengehälter, dabei werden (fast) alle
- Beamten für den ganzen Tag bezahlt.
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- Für bedeutende Funktionäre ist ein höherer Lohn vorgesehen (insbesondere Verfassungsrichter, Kanzlerin und Präsidentin). Alle Beamten erhalten mehr als den Mindestlohn.
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- Für das Erdgeschoss und das erste bis dritte Obergeschoss sind insgesamt vier, für das Untergeschoss
- mit Eingangsbereich weitere zwei, Polizisten vorgesehen.
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- \vspace{5mm}
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- \begin{lohnrechnung}
- \posten{Verfassungsrichter}{3}{9}{108}
- \posten{Richter + Schöffen}{5}{7}{140}
- \posten{Minister}{5}{8}{160}
- \posten{Kanzlerin}{1}{9}{36}
- \posten{Präsidentin}{1}{9}{36}
- \posten{Abgeordnete}{30}{7}{840}
- \posten{Beamte (Angestellte in Ministerien)}{15}{6}{360}
- \posten{Polizeichef}{1}{7}{28}
- \posten{Polizei + Zoll}{24}{6}{576}
- \posten{Wirtschaftskontrolldienst}{8}{6}{192}
- \end{lohnrechnung}
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- \newcounter{beamten}
- \addtocounter{beamten}{\thetotal}
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- \subsection{Ausgaben}
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- \begin{kostenrechnung}
- \posten{Druckkosten}{Schätzung}{keine Ahnung}{130}
- \posten{Webseite}{5€ im Monat, 10 Monate lang}{mit genug Zeitpuffer}{50}
- \posten{Geschenke}{Schätzung}{für Staatsbesuche}{50}
- \posten{Kredite}{50 Betriebe à 50€}{Vorschuss, wird im besten Fall zurückgezahlt}{2500}
- \posten{Schüler}{10€ $\cdot$ 700 Bürger}{Rückzahlung der zu Beginn bezahlten 10€}{7000}
- \posten{Beamten}{siehe oben}{}{\thebeamten}
- \end{kostenrechnung}
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- \newpage
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- \subsection{Einnahmen}
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- \noindent Im Folgenden wird von einem Umsatz von 12000€ ausgegangen: Insgesamt werden \thebeamten € Lohn
- an Beamten und weitere ca. 700 Schüler $\cdot$ 1,50€ Mindestlohn $\cdot$ 3 Stunden
- $\cdot$ 4 Tage Lohn von den Betrieben ausgezahlt.
- Damit entsteht, angenommen alles erarbeitete Geld wird wieder ausgegeben, ein Gesamtumsatz von
- \textbf{13660€}. Hinzu kommen Einnahmen durch Eltern und Besucher.
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- \noindent Mit Puffer abgeschätzt landen wir also bei mindestens 12000€ Umsatz.
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- \vspace{5mm}
- \begin{kostenrechnung}
- \posten{Sponsoren}{Schätzung}{bereits zugesagt}{3000}
- \posten{Steuern}{25\% $\cdot$ 12000}{siehe oben}{3000}
- \posten{Schüler}{10€ $\cdot$ 700 Bürger}{4€ werden einbehalten, der Rest in G-Mark ausgezahlt}{7000}
- \posten{Kredite}{50 Betriebe à 50€}{im besten Falle zurückbezahlter Kredit}{2500}
- \end{kostenrechnung}
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- \end{document}
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