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@@ -12,9 +12,22 @@
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\begin{aufgabe}[]
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\begin{enumerate}[a)]
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\item Die potentielle Energie ist gegeben als $mgz$, mit $z = R \cos \vartheta$ folgt also
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$m g R \cos \vartheta$. Die kinetische Energie hat zwei Komponenten, einmal die Rotation
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um $\vartheta$, gegeben als $R^2 \dot{\vartheta}^2$ und die Rotation um die $z$-Achse, die
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abhängig ist vom Rotationsradius, also gegeben als $R^2 \omega^2 \sin^2 \vartheta$.
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$m g R \cos \vartheta$.
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Im mitrotierten Bezugssystem (gestrichene Koordinaten) ist
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\[
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\vec{x}' = R \begin{pmatrix} \sin\vartheta \\ 0 \\ \cos\vartheta \end{pmatrix}
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.\] Daraus ergibt sich im Laborsystem mit einer Drehmatrix $S$
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\[
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\vec{x} = S \vec{x}'
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.\] Die Geschwindigkeit ist damit gegeben als
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\[
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\dot{\vec{x}}' = S \left( \dot{\vec{x}}' + \vec{\omega} \times \vec{x}' \right)
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.\] Also folgt mit $\vec{w} = \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ \omega \end{pmatrix}$
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und wegen $S^{T}S = \mathbbm{1}_3$:
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\[
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\dot{\vec{x}}^2 = R^2 (\dot{\vartheta}^2 + \omega^2 \sin^2\vartheta)
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.\] Damit folgt die Lagrangefunktion.
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\item Für den kanonisch konjugierten Impuls gilt
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\begin{align*}
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\frac{\partial L}{\partial \dot{\vartheta}}
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@@ -23,8 +36,17 @@
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H &= \frac{p_{\vartheta}^2}{mR^2} - L = \frac{p_{\vartheta}^2}{mR^2}
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- \frac{1}{2} mR^2 (\dot{\vartheta}^2 + \omega^2\sin^2\vartheta) + mg R \cos\vartheta
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.\end{align*}
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\item Da ein Potential vorliegt, ist die Hamilton-Funktion nach VL gleich der Gesamtenergie.
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Sie sind wegen $\frac{\partial H}{\partial t} = 0$ beide zeitlich erhalten.
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\item Es liegt hier zwar ein Potential vor, allerdings ist
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die kinetische Energie des Systems gegeben als
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\[
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T = \frac{m}{2}R^2(\dot{\vartheta}^2 + \omega^2 \sin^2\vartheta)
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.\] Diese ist nicht homogen vom Grad $2$ in $\dot{\vartheta}$, also ist die
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Hamiltonfunktion nicht gleich der Gesamtenergie. Das liegt
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an der zeitabhängigen Zwangsbedingung.
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Wegen $\frac{\partial H}{\partial t} = 0$ ist die Hamilton Funktion zeitlich
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erhalten. Außerdem ist $\dot{w} = 0$, also ist das System
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invariant gegenüber Zeittranslation. Damit folgt Energieerhaltung.
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\item Für die kanonischen Gleichungen folgt
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\begin{align*}
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\frac{\partial H}{\partial p_{\vartheta}} &= \frac{2 p_{\vartheta}}{mR^2} - \frac{p_{\vartheta}}{mR^2}
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@@ -146,13 +168,16 @@
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L \to L(q, \dot{q}) = \int_{0}^{l} \text{Lagrange-Dichte} \d x
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.\] Die Wirkung ist das Zeitintegral über eine Lagrangefunktion.
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\item Die d'Alembertsche Gleichung ist eine homogene partielle Differentialgleichung
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zweiter Ordnung.
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zweiter Ordnung. ,,Zweite Zeitableitung $-$ charakteristische Geschwindigkeit zum Quadrat
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mal zweite Ortsableitung gleich 0``.
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\[
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\frac{\partial^2 q}{\partial t^2} - \sum_{i=1}^{N} v^2 \frac{\partial^2 q}{\partial x_i^2} = 0
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.\] Allgemein ist die Lösung für zwei beliebige Funktionen $g$ und $h$ gegeben als
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.\] Allgemein ist die Lösung für zwei beliebige, zweifach differenzierbare
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Funktionen $g$ und $h$ gegeben als
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\[
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q(x, t) = g(x + vt) + h(x - vt)
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,\] also eine Überlagerung zweier Wellen, wobei $g$ rück- und $h$ vorläufig ist.
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,\] also eine Überlagerung zweier Wellen, wobei $g$ rück- und $h$ vorläufig ist. D.h.
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die Funktionen müssen sich jeweils mit der charakteristischen Geschwindigkeit verschieben.
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\end{enumerate}
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\end{aufgabe}
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