Просмотр исходного кода

update ana, add first two lectures

master
christian 6 лет назад
Родитель
Сommit
7ebf503fda
7 измененных файлов: 275 добавлений и 9 удалений
  1. +1
    -0
      .gitignore
  2. +7
    -7
      lecture.cls
  3. Двоичные данные
      ws2019/ana/lectures/analysis.pdf
  4. +6
    -0
      ws2019/ana/lectures/analysis.tex
  5. Двоичные данные
      ws2019/ana/lectures/analysis1-2.pdf
  6. +261
    -0
      ws2019/ana/lectures/analysis1-2.tex
  7. +0
    -2
      ws2019/ana/lectures/analysis3.tex

+ 1
- 0
.gitignore Просмотреть файл

@@ -8,3 +8,4 @@
*.log
*.synctex.gz
*.fdb_latexmk
*.toc

+ 7
- 7
lecture.cls Просмотреть файл

@@ -41,14 +41,14 @@
\setlength{\parindent}{0mm}

\theoremstyle{definition}
\newmdtheoremenv{satz}{Satz}
\newmdtheoremenv{lemma}{Lemma}
\newmdtheoremenv{korrolar}{Korrolar}
\newmdtheoremenv{definition}{Definition}
\newmdtheoremenv{satz}{Satz}[section]
\newmdtheoremenv{lemma}[satz]{Lemma}
\newmdtheoremenv{korrolar}[satz]{Korrolar}
\newmdtheoremenv{definition}[satz]{Definition}

\newtheorem{bsp}{Beispiel}
\newtheorem{bem}{Bemerkung}
\newtheorem{aufgabe}{Aufgabe}
\newtheorem{bsp}[satz]{Beispiel}
\newtheorem{bem}[satz]{Bemerkung}
\newtheorem{aufgabe}[satz]{Aufgabe}

\newcommand{\N}{\mathbb{N}}
\newcommand{\R}{\mathbb{R}}


Двоичные данные
ws2019/ana/lectures/analysis.pdf Просмотреть файл


+ 6
- 0
ws2019/ana/lectures/analysis.tex Просмотреть файл

@@ -3,8 +3,13 @@
\usepackage{standalone}
\usepackage{tikz}

\title{Analysis I}
\author{Prof. Dr. Ekaterina Kostina}
\date{WS 2019/20}

\begin{document}

\input{analysis1-2.tex}
\input{analysis3.tex}
\input{analysis4.tex}
\input{analysis5.tex}
@@ -15,5 +20,6 @@
\input{analysis10.tex}
\input{analysis11.tex}
\input{analysis12.tex}
\input{analysis13.tex}

\end{document}

Двоичные данные
ws2019/ana/lectures/analysis1-2.pdf Просмотреть файл


+ 261
- 0
ws2019/ana/lectures/analysis1-2.tex Просмотреть файл

@@ -0,0 +1,261 @@
\documentclass{../../../lecture}

\begin{document}

\maketitle

\newpage
\tableofcontents
\newpage

\section{Grundlagen}

\subsection{Mengen und Aussagen}

\begin{definition}
Seien $A$ und $B$ Mengen.
\begin{itemize}
%Venn Diagramme wären schön
\item \textbf{Teilmenge} $B \subset A$ bedeutet: jedes Element von $B$ ist auch Element von $A$ \\
$B$ ist eine Teilmenge von $A$; bsp.: $\mathbb{N} \subset \mathbb{Z}$
\item \textbf{Mengengleichheit} Zwei Mengen $A$ und $B$ sind gleich, wenn $A \subset B$ und $B \subset A$.
\item \textbf{Strikte Teilmenge} $B$ ist eine strikte Teilmenge von $A$, wenn es ein Elemnt $a \in A$ gibt, mit $a \notin B$.
\item \textbf{Leere Menge} oder "Nullmenge" $\emptyset$ enthält keine Elemente. \\
Es gilt konventionsgemäß $\emptyset \in A$ für alle Mengen $A$
\item \textbf{Vereinigung} von $A$ und $B$: $A \cup B := \{ \ a \ | \ a \in A \ \text{oder} \ a \in B \ \}$
\item \textbf{Durchschnitt} von $A$ und $B$: $A \cap B := \{ \ a \ | \ a \in A \ \text{und} \ a \in B \ \}$
\item \textbf{Differenz} von $A$ und $B$: $A \setminus B := \{ \ a \ | \ a \in A \ \text{und} \ a \notin B \ \}$
\item \textbf{Produktmenge}: $A \times B := \{ \ (a, b) \ | \ a \in A \ \text{und} \ b \in B \ \}$
\item \textbf{Disjunkte Mengen} $A$ und $B$ sind disjunkt, falls gilt: $A \cap B = \emptyset$
\end{itemize}

\end{definition}

\begin{bem}
Das ODER im mathematischen Sinne bedeutet das einschließliche oder und nicht das entweder oder.

\end{bem}


\subsection{Wahrheitstabellen}
\label{sec:wahrheitstafeln}

\begin{definition}
Seien $V$ und $E$ Aussagen. \\
Eine Aussage ist ein Satz, von dem eindeutig feststeht, ob er wahr oder falsch ist.\\
\begin{itemize}
\item \textbf{UND und ODER} \ Man definiere die Verknüpfungen UND $\land$ und ODER $\lor$ wie folgt:
\begin{tabular}{l|c|c|c}
$V$ & $E$ & $V \ \text{und} \ E$ & $V \ \text{oder} \ E$ \\
\hline
w & w & w & w \\
w & f & f & w \\
f & w & f & w \\
f & f & f & f \\
\end{tabular}
\\
\item \textbf{Negation} \ Man definiere die NICHT-Verknüpfung wie folgt:
\begin{tabular}{l|c}
$V$ & $\neg V$ \\
\hline
w & f \\
f & w \\
\end{tabular}
\\
\item \textbf{Implikation} \ Wenn $V$ gilt, gilt auch $E$. Man sagt: $V$ ist hinreichende Bedingung für $E$, oder die Voraussetzungen von $V$ sind hinreichend für die Gültigkeit von $E$. Die Gültigkeit von $E$ ist notwendig für die Gültigkeit von $V$, oder die Ungültigkeit von $E$ impliziert die Ungültigkeit von $V$. Es gilt: $V \implies E$ ist wahr, falls $\neg V$ oder $E$ wahr ist.
\begin{tabular}{l|c|c}
$V$ & $E$ & $V \implies E$ \\
\hline
w & w & w \\
w & f & f \\
f & w & w \\
f & f & w \\
\end{tabular}
\\
\item \textbf{Äquivalenz} \ Man definiere die Äquivalenzrelation $V \Leftrightarrow E$ als:\\
$V \Leftrightarrow E$ steht für $V \implies E$ und $E \implies V$.
\begin{tabular}{l|c|c}
$V$ & $E$ & $V \Leftrightarrow E$ \\
\hline
w & w & w \\
w & f & f \\
f & w & f \\
f & f & w \\
\end{tabular}
\\
\end{itemize}
\end{definition}


\begin{definition}[Quantoren]
Man definiere folgende Quantoren:
\begin{itemize}
\item $\forall$ Allquantor, also als: für alle.
\item $\exists$ Existenzquantor, also als: es existiert ein.
\item $\exists !$ als: es existiert genau ein a.
\end{itemize}
\end{definition}


\begin{bem}
Häufig hilft es Aussagen zu negieren. Hierbei gelten folgende Regeln (können mithilfe von WT gezeigt werden):
\begin{itemize}
\item $ \neg (\forall a \in A: V(a)) \Leftrightarrow (\exists a \in A: \neg V(a))$
\item $ \neg (\exists a \in A: V(a)) \Leftrightarrow (\forall a \in A: \neg V(a))$
\end{itemize}
\end{bem}


\begin{bem}[Kontraposition]
Zwei weitere Hilfsmittel:
\begin{itemize}
\item $( V \implies E) \Leftrightarrow (\neg E \implies \neg V)$
\item $(V \Leftarrow E) \Leftrightarrow (\neg E \Leftarrow \neg V)$
\end{itemize}
\end{bem}


\begin{bem}
Zu Quantoren:
\begin{itemize}
\item Quantoren müssen immer angegeben werden.
\item Die Reihenfolge der Quantoren ist essentiell. \\
Bsp.: $T:=$ Menge aller Töpfe, $D:=$ Menge aller Deckel, $V(a,b)=$ Deckel $b$ passt auf Topf $a$. \\
$\forall a \in T: \exists b \in D: V(a,b)$ ist vermutlich wahr, \\
$\exists b \in D: \forall a \in T: V(a,b)$ ist vermutlich falsch.
\end{itemize}
\end{bem}


\subsection{Abbildungen}

\begin{definition}[Abbildungen]
Seien $A, B$ Mengen. Eine Abbildung $f$ zwischen $A$ und $B$ $f: A \rightarrow B$ ist eine Vorschrift, die jedem Element $a \in A$ genau ein Element $b \in B$ zugeordnet. \\
Hierbei nenne man $A$ Definitionsmenge von $f$ und $B$ Wertemenge von $f$.
\end{definition}


\begin{definition}[Folgen]
Zahlenfolgen sind Abbildungen $a: \mathbb{N} \rightarrow \mathbb{R}$. Schreibweise: statt $a(n)$ wird $a_{n}$ und statt $a: \mathbb{N} \rightarrow \mathbb{R}$ wird $(a_{n})_{n \in \mathbb{N}}$ geschrieben.
\end{definition}


\begin{definition}[injektiv, surjektiv, bijektiv]
Es sei $f: A \rightarrow B$ eine Abbildung.
\begin{itemize}
\item Abbildung $f$ heißt injektiv, wenn gilt:
\begin{equation*}
\forall a_{1}, a_{2} \in A: f(a_{1}) = f(a_{2}) \implies a_{1} = a_{2}.
\end{equation*}
\item Abbildung $f$ heißt surjektiv wenn gilt:
\begin{equation*}
\forall b \in B: \exists a \in A: b = f(a).
\end{equation*}
\item Abbildung $f$ heißt bijektiv, wenn $f$ injektiv und surjektiv ist.
\end{itemize}
\end{definition}


\begin{bsp}
Es sei $f$ eine Abbildung: $f: \mathbb{R} \rightarrow \mathbb{R}, \ x \mapsto \operatorname{sin} (x)$. Dann ist $f$ weder injektiv, noch surjektiv. \\
Jedoch ist $f: \mathbb{R} \rightarrow [-1, 1], \ x \mapsto \operatorname{sin} (x)$ surjektiv, aber nicht injektiv. \\
Und $f: [-\dfrac{\pi}{2}, \dfrac{\pi}{2} ] \rightarrow [-1, 1], \ x \mapsto \operatorname{sin} (x)$ ist injektiv und surjektiv, also bijektiv.
\end{bsp}


\begin{definition}[Bild]
Das Bild von $A_{1}$ (unter $f$):
\begin{equation*}
f(A_{1}) := \{ f(a) \ | \ a \in A_{1} \ \} = \{ b \in B \ | \ \exists a \in A_{1}: b = f(a) \ \}
\end{equation*}
\end{definition}

\begin{definition}[Urbild]
Das Urbild von $B_{1}$ (unter $f$):
\begin{equation*}
f^{-1}(B_{1}) := \{ a \ | \ f(a) \in B_{1} \ \} \subset A
\end{equation*}
\end{definition}


\begin{definition}[Inverse]
Zu einer bijektiven Abbildung existiert eine sogenannte Umkehrabbildung, auch Inverse, die ebenfalls bijektiv ist:
\begin{equation*}
f^{-1}: B \rightarrow A \ \text{mit} \ a = f^{-1}(b) \ :\Leftrightarrow \ b = f(a)
\end{equation*}
\end{definition}

\begin{bem}
Nur bijektive Abbildung besitzen Inverse. \\
Die Notation $f^{-1}(B)$ hat zwei Bedeutungen:
\begin{itemize}
\item Urbild von $B$ unter $f$
\item Bild von $B$ unter $f^{-1}$
\end{itemize}
Das Urbild ist also für beliebige Abbildungen definiert
\end{bem}


\begin{definition}[Komposition von Abbildungen]
Es sein $f: A \rightarrow B$ und $g: B \rightarrow C$ Abbildungen.
Dann sei:
\begin{equation*}
g \circ f : A \rightarrow C, \ (g\circ f)(a) := g(f(a))
\end{equation*}
Man sagt: $g \circ f$ heißt $g$ komponiert $f$.
\end{definition}


\begin{definition}[Morphismen]
Seien $A$ und $B$ Mengen mit einer gewissen Operation $\oplus_{A}$ bzw. $\oplus_{B}$, z.B. Addition, Multiplikation. \\
Die Abbildung $f: A \rightarrow B$ heißt homomorph (strukturerhaltend ), wenn gilt:
\begin{equation*}
\forall a_{1}, a_{2} \in A: f(a_{1} \oplus_{A} a_{2}) =f(a_{1}) \oplus_{A} f(a_{2})
\end{equation*}
Ein bijektiver Homomorphismus heißt Isomorphismus.
\end{definition}


\begin{definition}[Äquivalenzrelation]
Äquivalenzrelation auf eine Menge $A$ ist eine Beziehung $a \sim b$ zwischen Elementen von $A$ mit Eigenschaften
\begin{itemize}
\item $R_{1}$ (Relation)für $\forall a, b \in A$ gilt entweder $a \sim b$ oder $a \nsim b$
\item $R_{2}$(Reflexivität) $a \sim a$
\item $R_{3}$(Symmetrie) $a \sim b \implies b \sim a$
\item $R_{4}$(Transitivität) $a \sim b$ und $b \sim c \implies a \sim c$
\end{itemize}
\end{definition}


\begin{definition}[Äquivalenzklasse]
$[a] := \{ b \in A \ | \ b \sim a \ \}$ \\
$a$ heißt Repräsentant der Äquivalenzklasse $[a]$.
\end{definition}

\begin{bsp}
$\mathbb{N} \times \mathbb{N}$ \\
Man definiere folgende Äquivalenzrelation: \\
\begin{equation*}
(n, m) \sim (n', m') :\Leftrightarrow n + m' = n' + m \Leftrightarrow n - m = n' - m'
\end{equation*}
$R_{1}$ und $R_{2}$ sind offenbar erfüllt. \\
$R_{3}$ $n + m' = n' + m \implies (n', m') \sim (n, m)$ \\
$R_{4}$ $(n, m) \sim (n', m')$ und $(n', m') \sim (n'', m'')$ gilt: \\
$(n' + m') + m'' = (n' + m) + m'' = (n' + m'') + m = (m' + n'') + m$ \\
$\implies n + m'' = n'' + m \implies (n, m) \sim (n'', m'')$ \\
Die zugehörigen Äquivalenzklassen bestehen aus allen Paaren natürlicher Zahlen mit gleicher Differenz.
\end{bsp}




\end{document}

+ 0
- 2
ws2019/ana/lectures/analysis3.tex Просмотреть файл

@@ -1,8 +1,6 @@
\documentclass{lecture}

\begin{document}
\section{Grundlagen}

\subsection{Vollständige Induktion}

\begin{bsp}


Загрузка…
Отмена
Сохранить